London on a budget

London – eine beliebte Metropole und eine meiner Lieblingsstädte. Mit ihren zahlreichen Sehenswürdigkeiten, Restaurants und Parks ist sie für mich immer wieder Ziel meiner Städtetrips. Leider ist das oft nicht sehr günstig, obwohl London schnell zu erreichen ist. Darunter müssen die Reisepläne aber trotzdem nicht leiden, denn man kann auch einige Tage in der Stadt verbringen, ohne einen Kredit aufzunehmen. Wie das geht lest ihr in diesem Beitrag!

Anreise:

Am günstigsten und schnellsten kommt man mit Ryanair nach London. Wenn man Glück hat kann man für 9,99€ hin und auch wieder zurück buchen. Hier lohnt es sich, die Preise im Auge zu behalten, denn oft kosten die zeitlich unvorteilhaften Flüge am Abend weniger als diejenigen, die am Morgen abheben. Für ein Wochenende reicht das Handgepäck. Für einen längeren Zeitraum ist Gepäck dann aber doch zu empfehlen, vor allem wenn man so shoppingwütig ist wie ich! Für 5 Tage London haben wir zu zweit einen Koffer aufgegeben, hier reichen aber 15kg. Hin- und zurück bezahlt man dafür insgesamt 30€.

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Natürlich fliegt Ryanair nicht London an, sondern den etwas abgelegeneren Flughafen Stansted. Von hier gibt es viele Möglichkeiten, London zu erreichen. Die schnellste ist der Stansted Express, günstiger sind jedoch die verschieden Busunternehmen. Auf vielen Internetseiten wird es empfohlen, vorher Tickets für die Fahrt nach London zu buchen, um Geld zu sparen. Das ist aber eigentlich nicht nötig, denn an den Ständen im Flughafen gibt es günstige Angebote und somit spart man Versandkosten. Wir sind mit dem Unternehmen Stansted Citylink bis zum King’s Cross gefahren, und haben für Hin- und Rückfahrt 18 Pfund bezahlt.

Wohnen:

Ganz in der Nähe des King’s Cross befindet sich mein Lieblingshostel. Das Generator ist ein Design-Hostel mit einer sehr coolen Ausstattung und sauberen Zimmern und Bädern. Es gibt sowohl Dorm Rooms, also Schlafsäle, als auch Privatzimmer. Wir haben in einem 8er Dorm nur für Mädels übernachtet und dafür ca. 25€ pro Nacht bezahlt. Ihr braucht keine Angst um eure Wertsachen haben: unter jedem Bett gibt es eine verschließbare Aufbewahrungsmöglichkeit für eure Sachen! Entweder bringt ihr ein Schloss dafür selbst mit oder kauft es im Hostel! Auch Dinge wie Handtücher, Adapter, etc. könnt ihr im Hostel kaufen, es lohnt sich aber Handtücher selbst mitzubringen, wenn man genug Platz dafür im Gepäck hat. Die Mädels im Zimmer waren super nett und generell war das Übernachten im Dorm angenehmer als erwartet. Das Gemeinschaftsbad ist wirklich sauber und wird täglich mehrmals gereinigt.

Das Hostel hat ebenfalls ein eigenes Restaurant (das Mac and Cheese ist wahnsinnig gut!), Aufenthaltsräume, ein kleinen Kinoraum, in dem verschiedene Filme gezeigt werden und eine Hauseigene Bar, in der fast immer ein DJ auflegt. Hier lernt man Leute aus aller Welt kennen, mindestens einen Abend sollte man hier auf jeden Fall verbringen! Auch werden verschiedene Freizeitaktivitäten angeboten, die schon bei der Buchung dazugekauft werden können. Ich war schon nun zwei Mal in dem Hostel und werde auf meinen London-Trips immer wieder dort einchecken -ich kann es euch wirklich empfehlen!

U-Bahn:

Um in London von A nach B zu kommen, würde ich euch empfehlen Tageskarten für die Subway zu kaufen. Mit den Tagestickets könnt ihr auch mit den berühmten, roten Doppeldeckerbussen fahren. Für mehrere Tage lohnt es sich eine Travelcard zu kaufen. Diese gibt es NUR online, hier lohnt es sich also sie vorher zu bestellen. Das Ticket gilt 7 Tage lang in den Zonen 1-2 (für alle wichtigen Sehenswürdigkeiten reicht das!) und kostet hier 38,50€. Bestellt die Karte früh genug, da die Lieferzeit ca. eine Woche beträgt. Mit der Travelcard bekommt ihr übrigens auch Rabatt auf Bootsfahrten auf der Themse. Am besten steigt ihr an dem Westminster-Anleger ein und fahrt in Richtung Tower Hill. Eine Fahrt kostet ca. 8€ und bietet euch einen einmaligen Blick auf die Tower Bridge.

Sehenswürdigkeiten on a budget:

Wo soll man da nur anfangen? Neben den bekanntesten Sehenswürdigkeiten wie dem Tower of London, Westminster Abbey und dem London Eye gibt es auch viel zu sehen, was das Urlaubsbudget nicht so schnell schmälert.

Es lohnt sich bei gutem Wetter wirklich mal durch die vielen grünen Parks Londons zu schlendern. Mein liebster Park ist der St. James Park der an den Green Park anschließt. Sie befinden sich ganz in der Nähe vom London Eye, den Houses of Parliament mit dem Big Ben und dem Westminster Abbey. Von dort aus geht man vorbei am Horse Guards Parade, einem großen Paradeplatz. Davor stehen übrigens immer zwei Pferde und Guards aus der königlichen Armee. Läuft man dort vorbei und durch beide Parks gelangt man zum Buckingham Palace und dem Hyde Park, dem größten Park Londons. Die Wachablösung findet am Buckingham Palace jeden Tag um 10 (und sonntags um 11) Uhr statt. Hier lohnt es sich etwas eher zu kommen, damit ihr auch wirklich was sehen könnt!

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St. James Park

Die Kirchen in London zu besichtigen ist meist teuer. So kostet zum Beispiel die Westminster Abbey umgerechnet 21€ Eintritt. Wartet man jedoch bis um 17 Uhr kann man diese ganz kostenlos besichtigen, und währenddessen hört man noch den Chor beim Evening Song. Auch die St. Pauls Cathedral (die übrigens vieeeel schöner ist) kann man komplett besichtigen. Auch das ist relativ teuer, allerdings kann man einen Teil der Kirche auch kostenlos besichtigen. Genau gegenüber der Kathedrale befindet sich übrigens Shakespeares Globe. Man erreicht es mit einem Spaziergang über die Millenium Bridge (das ist die, die bei Harry Potter und der Halbblutprinz minimal Schaden genommen hat) und kann es sich anschauen. Viel cooler und auch günstiger ist es aber, sich ein Stück anzuschauen. Eine Stehplatzkarte vor der Bühne kostet umgerechnet nämlich nur 6(!) Euro.

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St. Pauls Cathedral – meine liebste Kirche in London

Weiter mit dem Kulturprogramm geht es in vielen kostenlosen Museen, die man in London besichtigen kann. Die Tate Modern, National Gallery und das National History Museum sind kostenlos. Mein Favorit ist aber definitiv das British Museum, das durch seine einmalige Architektur besticht. An einem regnerischen Tag in London eine sehr gute Alternative.

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Rainy Day? Das British Museum ist für so einen Tag perfekt!

 

Wenn man alle „großen“ Sehenswürdigkeiten gesehen hat, lohnt es sich sehr, sich durch die verschiedenen Viertel Londons treiben zu lassen. Eines meiner liebsten Viertel ist Covent Garden. Es liegt sehr zentral, besticht aber trotzdem durch kleine Gassen, dem Kleinstadtcharme und vielen kleinen Läden und Restaurants. Von hier erreicht man das In-Viertel SoHo und Chinatown. Im Gegensatz zu Covent Garden ist es hier, gerade Abends unfassbar voll (das liegt vielleicht daran, dass es das Party-Viertel #1 ist…).
Ein weiterer sehr sehr sehr schöner Stadtteil (hab ich schon „sehr“ gesagt?) ist Notting Hill, bekannt aus dem gleichnamigen Film mit Hugh Grant und Julia Roberts. Hach. Man steigt am besten am Notting Hill Gate aus und läuft von hier die Portobello Road entlang.

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Die bunten Häuser in der Portobello Road in Notting Hill trotzen dem Londoner Wetter 🙂

Am schönsten ist es, sich das Viertel anzusehen, wenn Markt ist. Hier gibt es Antiquitäten, Vintage Klamotten sowie Accessoires und jede Menge weiterer Dinge zu erstehen. Mein Favorit ist übrigens die Food Section, welche auch sonst? Ihr findet sie in der Mitte des Marktes. In den Nebenstraßen gibt es wunderbar bunte Häuser und kleine Cafés zu entdecken. Den Buchladen aus dem Film findet ihr übrigens auch in einer Seitenstraße, die von der Portobello Road abgeht.

Ein sehr unbekanntes Viertel ist Little Venice. Es liegt ein Stück außerhalb, an der U-Bahn Haltestelle Warwick Avenue. Man geht am Kanal spazieren und sieht dort links und rechts viele Hausboote und kleine Nischen, die für die Hausbootbesitzer als Terrasse oder Garten dienen. Dort vergisst man ganz, dass man eigentlich in London ist.

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Übrigens würde ich auch von den Hop-on-Hop-off Sightseeingbussen abraten! Wenn ihr nämlich ohnehin schon eine Travelcard gekauft habt, könnt ihr auch einfach mit einem ganz normalen Bus fahren. Die Linien 11 und 15 fahren an super vielen Sehenswürdigkeiten vorbei!

Shoppen:

So wirklich günstig ist Shoppen in London natürlich nicht. Ein kleinen Tipp habe ich trotzdem, zumindest für die Schüler und Studenten unter euch! Un zwar gibt es in vielen Läden,  wie zum Beispiel Topshop 20% Students Rabatt! Entweder steht das draußen am Schaufenster oder ihr fragt einfach an der Kasse danach. So kann man schon ein bisschen sparen.

WIE KANNST DU NUR DAS ESSEN VERGESSEN, MELINA? Einen Artikel zu Cheap Eats in London verlinke ich euch bald hier.

Ich hoffe dieser Beitrag hilft euch auch mit kleinem Budget eine tolle Zeit in London zu verbringen!

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