10 Tipps für erfolgreiches Lernen

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Jedes Semester nehme ich mir auf’s Neue vor immer fleißig die Veranstaltungen zu besuchen, nachzubereiten und früh genug mit dem Lernen anzufangen. Ihr ahnt es vielleicht schon: es klappt nie so, wie ich es mir vorstelle. Erst kommt die Arbeit dazwischen, im Wintersemester sind es vielleicht vorweihnachtliche Besorgungen, im Sommersemester dann das tolle Wetter. Und die Unlust. Natürlich. Wenn man sich dann aber endlich dazu motivieren kann, das tägliche Lernprogramm durch zu ziehen, sollte dies so effektiv wie möglich sein.

Deswegen habe ich (nicht zuletzt, um mich selbst daran zu erinnern) einige einfache Tipps aufgeschrieben, die uns helfen sollten, das beste aus unseren Lerntagen zu machen.

Tipp 1 – Schaffe eine angenehme Lernatmosphäre

Am besten lernt man, wenn man sich wohlfühlt. Ich lege zum Beispiel viel Wert auf einen großen Arbeitsplatz, auf dem mein ganzes Zettelchaos, mein Laptop, eine riesige Tasse Tee [und so weiter] Platz haben. Außerdem ist ein gut gelüfteter Raum wichtig.

Wenn ich merke, dass ich mich zuhause so gar nicht konzentrieren kann, fahre ich auch gerne in die Universitätsbibliothek. Dort bleibt einem gar nichts anderes übrig, als konzentriert zu lernen.

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Tipp 2 – Verbanne dein Handy vom Schreibtisch!

Und stelle es auf lautlos! Denn sobald es sich bemerkbar macht, ist dir dein Gedankengang auch schon entglitten und die Konzentration lässt schlagartig nach. Außerdem greifen wir oft auch unterbewusst zu unserem Handy und haben Angst eine Nachricht zu verpassen. Hier gilt also: aus den Augen, aus dem Sinn!

Ich erlaube mir stattdessen kleine Handypausen, in denen ich meine Nachrichten beantworte, Facebook checke oder meinen Instagramfeed anschauen kann.

Tipp 3 – Lege Pausen ein!

Neben kleinen Handypausen sind auch bewusste, längere Pausen sehr wichtig. Am besten tut mir ein Spaziergang – frische Luft und Bewegung machen den Kopf frei für die restliche Lernzeit. Oder du kochst dir etwas leckeres zu essen, schaust eine Folge deiner momentanen Lieblingsserie (WIRKLICH NUR EINE!). Die Möglichkeiten, seine Gedanken vom Lernstoff abzulenken sind vielfältig – es ist aber wichtig, dann auch wirklich eine Pause zu machen, und nicht mit einem geöffneten Buch vor dem Fernseher zu sitzen.

Tipp 4 – Trinke genug!

Stell dir am Besten ein großes Glas mit Wasser auf deinen Schreibtisch. Dann ist es in deiner Reichweite und du kannst deinen Körper und deinen Kopf mit etwas zu Trinken versorgen. So bleiben Kopfschmerzen (hoffentlich) aus!

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Tipp 5 – Nimm dir Zeit!

Damit meine ich nicht 12 Stunden am Tag durchzulernen, sondern einen festen Lernzeitraum am Tag zu planen. Setze dir eine Startzeit, zu der du entspannt anfangen kannst und eine Zeit, zu der du „Feierabend“ machst. Allerdings ist wichtig, dass du dich vor- und nachher nicht stresst, also zum Beispiel unmittelbar nach dem Lernen ein Treffen ausmachst. Denn dieses könnte dich schon während des Lernens unterbewusst in Stress versetzen und deine Konzentrationsfähigkeit einschränken.

Tipp 6 – Plane deine Lernerfolge!

Setze dir ein Ziel mit dem, was du an einem Tag schaffen möchtest. Das sollte natürlich realistisch sein, und nicht „Ich lese an einem Tag 500 Seiten in meinem Makroökonomiebuch“. Hier gilt: Qualität über Quantität. Kleinere Schritte sind viel effektiver als große. Außerdem gibt es einem ein gutes Gefühl, wenn man das schafft, was man sich am Anfang des Tages vorgenommen hat.

Tipp 7 – Beachte deine Konzentrationsgrenze!

Es ist am Tag maximal möglich, sich 6-8 Stunden zu konzentrieren. Das gilt natürlich auch für’s Lernen. Man sollte sich zwar einen Zeitraum setzen, in dem man Lernen möchte, diesen aber nicht so lang zu wählen bis es „gerade noch so geht“. Denn dann bleibt die Hälfte des angeeigneten Wissens wieder auf der Strecke.

Tipp 8 – Schreiben! Schreiben! Schreiben!

Ich bin der Meinung, dass allein das Lesen des Lernstoffes nichts bringt. Natürlich ist das auch wichtig, aber wenn man etwas nur ein paar Mal liest, verankert es sich nicht so gut im Gedächtnis, als wenn man es aufschreibt. Ich schreibe alles wirklich gefühlt 1000 Mal auf. Erst in eine Zusammenfassung, dann die wichtigsten Punkte auf Karteikarten und so weiter.

Und: wenn man etwas mathematisches studiert hilft nur rechnen! Klar kann man sich das Vorgehen oder den Rechenweg auf ein Merkblatt schreiben, aber wirklich wichtig ist es so viele Aufgaben wie möglich zu rechnen, wenn es sein muss auch mehrmals. So verinnerlicht man die Abläufe und kann die Rechnungen bestenfalls auch dann, wenn du Nachts um 3 geweckt wirst, und jemand dich bittet das Lagrange-Verfahren anzuwenden. Die Wiederholung macht’s!

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Tipp 9 – Schaffe einen Ausgleich!

Mir hilft es nach einem langen Lerntag zum Beispiel, zum Sport zu gehen um den Kopf mal richtig auszuschalten. Auch ist es wichtig, dass der Körper sich vom Sitzen „erholen“ kann und in Bewegung kommt. So wird dein Herz-Kreislauf und deine Durchblutung gefördert; außerdem kann man viel besser schlafen, wenn man sich ausgepowert hat und ist somit fit für den nächsten Lerntag.

Tipp 10 – When it’s done – it’s done!

Wenn dein Tagespensum geschafft und deine Konzentrationsgrenze erreicht ist, solltest du wirklich „Feierabend“ machen. Es ist wichtig die Lernzettel dann beiseite zu legen und die Gedanken etwas von der bevorstehenden Prüfung zu lösen. Zwar ist es auch wichtig, immer im Hinterkopf zu behalten, wann man was lernen und schaffen möchte, aber gönn‘ dir auf jeden Fall einen schönen freien Abend!

Jetzt kann doch fast nichts mehr schief gehen. Ich wünsche euch ganz viel Erfolg bei allen anstehenden Prüfungen – ihr schafft  das schon!

Melina

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4 Gedanken zu “10 Tipps für erfolgreiches Lernen

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