Fast(enzeit)food adé!

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Heute, am Aschermittwoch, beginnt wieder die Fastenzeit. Auch ich werde bis Ostern versuchen, auf einige Lebensmittel zu verzichten – aber dazu gleich mehr.

Das Fasten stammt aus dem katholischen Glauben und dauert jeweils vom Aschermittwoch bis zur Osternacht. In dieser Zeit (es sind, wenn man die Sonntage nicht mitzählt, genau 40 Tage) soll man auf Dinge verzichten, die einem wichtig sind. Wie zum Beispiel Alkohol, Süßigkeiten, Zigaretten und so weiter – die Liste könnte noch sehr lang so weiter gehen. Außerdem gibt es noch weitere Regeln: zum Beispiel soll man nur eine große Mahlzeit am Tag zu sich nehmen, an Freitagen darf man kein Fleisch essen und Sonntage sind von der Fastenzeit ausgenommen. Mehr Informationen zum katholischen Fastenkonzept findet ihr hier.

Ich nehme die streng katholischen Regeln aber nicht so ernst und habe eigene Vorschriften für meine Fastenzeit aufgestellt. Lediglich den Zeitraum behalte ich bei: ich werde vom 01. März bis zum 17. April, also Ostermontag fasten. Aber auf was möchte ich verzichten?

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Not gonna lie – meine Ernährung ist teilweise echt katastrophal. Auch wenn ich sehr gerne koche, meistens auch gesund, esse ich eben so gerne (wenn nicht noch viel mehr) Fast Food. Also Burger, Pommes, Pizza, Döner und so weiter. Am liebsten würde ich jetzt wieder in einen großen Cheeseburger beißen… #healthyliving
Auch greife ich öfter, als es gesund ist, zu Chips und Süßem. Oder wie könnt ihr einen Film gucken, ohne das Geknusper der Chipstüte?
Da das alles teilweise aber echt ungesunde Ausmaße annimmt, möchte ich während der Fastenzeit gerne versuchen (also – es schaffen!) auf diese Lebensmittel zu verzichten. Also gehören Fast Food, Chips, Schokolade und Fruchtgummi nicht mehr zu meiner Ernährung – zumindest für die nächsten eineinhalb Monate. Stattdessen möchte ich viel lieber wieder gesund kochen.

Außerdem möchte ich für mich und für euch versuchen, Fast Food in eine gesunde Form zu bringen und diese Rezepte natürlich auch hier auf dem Blog mit euch teilen. Schließlich ist ein selbstgemachter Burger mit frisch gebackenen Vollkornbrötchen und gutem Fleisch kein wirkliches Fast Food mehr. (ODER?!) Stay tuned, um nicht zu verpassen, ob mir diese Verwandlung gelingt oder nicht. Ein paar Alternativen sind bestimmt sehr hilfreich, auch um nach der Fastenzeit einen gesünderen Lifestyle beizubehalten.

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Ich möchte auch wieder anfangen, regelmäßig  und viel Sport zu machen. Seit Anfang des Jahres habe ich eigentlich nur an meinem Schreibtisch gesessen und für meine Prüfungen gelernt. Jetzt sind aber Semesterferien und ich habe Zeit und unglaublich viel Motivation um mindestens vier Mal die Woche Sport zu machen. Dabei möchte ich Kraft- und Ausdauertraining verbinden, sodass ich in Kombination mit dem Fasten vielleicht auch um ein paar Kilo leichter werde. Zu meinen Trainingseinheiten und den verschieden Sport- und Trainingsarten, die ich mache, werde ich euch noch einen gesonderten Beitrag online stellen!

Allerdings gibt es für mich auch zwei Ausnahmen während dieser Zeit – dort erlaube ich mir ungesund zu essen. Und zwar fliege ich Ende März ein paar Tage nach London, während dieser Zeit möchte ich auch das Essen dort genießen. Dazu gehört bei einem Städtetrip sicher auch Fast Food (außerdem gibt es jetzt einen Shake Shack in London – I can’t even!!!). Auch am 4. April, also an meinem Geburtstag und am Tag meiner Geburtstagsparty wird es bestimmt das ein oder andere Stück Kuchen geben…aber ansonsten bleibe ich (hoffentlich) stark!

In wöchentlichen Updates könnt ihr hier auf meinem Blog vorbeischauen und lesen wie es läuft und ob ich vielleicht schwach geworden bin. Plant jemand von euch auch zu Fasten? Übrigens werde ich für mich ein Vorher und ein Nachher Bild machen, um zu sehen, ob und was sich verändert.

Also, los geht’s!

Melina

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9 Gedanken zu “Fast(enzeit)food adé!

  1. Hi Melina,

    das Vorhaben finde ich richtig schön. Aus Erfahrung weiss ich, dass man sehr selbstdiszipliniert sein muss, um es durchzuziehen. Gerade Fastfood und Schokoloade und Co. haben ja durch ihren Fettanteil und Zucker so viele Abhängigmacher oder Lustmacher drin, dass man einfach immer wieder zugreifen möchte.

    Manchmal glaube ich, dass eine Ernährungsumstellung am besten in Etappen funktioniert. Anfangen, auf ungesunde Burger zu verzichten, wenn das klappt, die Schokolade reduzieren usw. Für mich funktioniert es übrigens am besten, wenn ich es mir gar nicht erst kaufe … dann habe ich auch kein Verlangen danach.

    Fussige liebe Grüsse von LangsamMacher Jana

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