When in London – Day 1

Im März war ich mit meinen besten Freundinnen in London – für mich war es schon das dritte Mal in einer meiner absoluten Lieblingsstädte. Vier Tage haben wir die englische Hauptstadt unsicher gemacht und es war einer der tollsten Städtetrips, die ich bisher erlebt habe! Geflogen sind wir ab Bremen und übernachtet haben wir im Generator Hostel. Wie man seinen Londonaufenthalt günstig gestalten kann, lest ihr hier.

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Tag 1 – Check-in, Westminster, Bällebad

Am ersten Tag sind wir schon um halb 8 Ortszeit angekommen. Eine einstündige Busfahrt später standen wir in unserem Hostel um schon mal die Koffer abzustellen. Danach ging es zur U-Bahn. Dieses Mal haben wir uns, nach gefühlten drei Stunden überlegen, rechnen und diskutieren, die Oyster Card gekauft. Die ist nämlich für insgesamt 7 Tage günstiger, als wenn man jeden Tag ein einzelnes Tagesticket kaufen würde. Dann ging es mit der U-Bahn nach Covent Garden – meinem liebsten Stadtteil in Central London. Dort haben wir bei Bella Italia gefrühstückt. Die Auswahl hier ist groß, von sweet bis savoury ist alles dabei und das relativ preisgünstig. Es gab Pancakes, Veggie English Breakfast und Omelette mit Baked Beans. Nach dem ausgiebigen Frühstück sind wir von Covent Garden über den Trafalgar Square nach Westminster gelaufen. Je näher wir zu den Houses of Parliament gekommen sind, desto mehr haben wir uns noch mal über den Anschlag in London unterhalten, der ein paar Tage vorher passiert war. Allerdings ist das komische Gefühl relativ schnell verflogen, eigentlich war London wie immer – nur mit Sonne! Wir haben dann den Westminster Abbey von außen angeschaut, Fotos von den Houses of Parliament, dem Elizabeth Tower und dem London Eye gemacht (also das komplette Touri-Programm). Da schon fast Zeit für den Check-in war, sind wir zurück zum Hostel gefahren und haben „unser Zimmer“ bezogen.

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Wir haben in einem Schlafsaal mit sieben weiteren Mädels übernachtet. Im Hostel angekommen haben wir erst mal ein bisschen Pause gemacht, schließlich sind wir schon seit 04:30 Uhr unterwegs gewesen und mussten am gleichen Tag auch noch sehr lange wach bleiben – warum erfahrt ihr weiter unten! Dann haben wir uns geduscht, ganz in Ruhe für den Abend fertig gemacht und dann beschlossen Burger essen zu gehen. Direkt bei unserem Hostel um die Ecke (im Stadtteil Bloomsbury) ist das Brunswick, eine kleine Einkaufsstraße im Freien mit einem Supermarkt, ein paar Läden und einigen Restaurants. Dort befindet sich auch die Gourmet Burger Kitchen, eine gehobenere Kette von Burgerrestaurants mit super schöner Inneneinrichtung. Hier gab es für uns Cheeseburger, Pommes mit Dip und leckere Drinks (ein seperater Beitrag dazu folgt!). In der Hostelbar haben wir dann mit Gin Tonic auf unseren ersten Abend angestoßen und uns mit vielen verschiedenen Leuten unterhalten, denn das Hostel ist voller interessanter Leute aus der ganzen Welt.

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Dann ging es irgendwann los – in eine Bar mit Bällebad! BallieBallerson ist eine Pop-up Bar im Trendviertel Hackney. Die Partyreihe die dort momentan läuft heißt GlowyMcGlow: 250.000 kleine Bälle werden mit LED-Lichtern in den verschiedensten Farben beleuchtet – dazu legt ein DJ auf und es gibt verrückte Cocktails (für die man allerdings einen Kredit aufnehmen muss). Wir sind mit dem Bus dorthin gefahren (das erste Mal im Doppeldecker! Natürlich saßen wir oben!) und dabei mindestens 1000 Tode gestorben. Busfahrer in London denken vermutlich sie würden einen Panzer steuern. Außerdem fahren sie auf der falschen Seite! In Hackney angekommen schlossen wir uns der Partymeute an und sind irgendwann dank Bällen im Schaufenster an unserem Ziel angekommen. Wir mussten noch einige Minuten warten, bis unser Slot anfing. Um 0 Uhr ging es dann zur Garderobe und direkt ins Bälleparadies! Es hat wirklich Spaß gemacht in die ungefähr hüfthohen Bälle zu hüpfen und darin zu tanzen. Das war auch ganz schön anstrengend! Leider ist uns aufgefallen, dass Engländer gerne sehr sehr betrunken sind und auch nicht mehr aufpassen, was sie tun. So sind einige regelmäßig unter allen Bällen verschwunden und mussten mit mehreren Leuten gerettet werden. Auch mussten wir erfahren, wie weh diese Bälle tun, wenn man damit beworfen wird, denn einige (inklusive „Security“typ) haben uns ganz schön im Visier gehabt. Trotzdem hat sich das Warten sehr gelohnt und wir hatten viel Spaß – es sind einige sehr coole Fotos entstanden!

Nach einer ebenso schlimmen Busfahrt zurück sind wir total erledigt aber happy in unsere Betten gefallen! Unser erster Tag in London ging also bis spät in die Nacht. Am nächsten Tag haben wir Little Venice und Notting Hill erkundet und sind über die Millenium Bridge gelaufen.

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4 Gedanken zu “When in London – Day 1

  1. Sehr cool, so ne Bar mit Bällebad wäre definitiv auch was für mich – ich wollte schon immer mal gern nach London reisen, weil ich mir das mit meiner kleinen Schwester schon ewig vorgenommen habe…ich werde gleich mal noch den Artikel lesen, wie man das kostengünstig gestaltet 🙂
    Ganz liebe Grüße
    Elsa

    Gefällt 1 Person

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