IT’S A WRAP!

Seit dem 1. März habe ich gefastet – 7 Wochen habe ich Fast Food, Süßigkeiten und Chips von meinem Speiseplan gestrichen und euch wöchentlich darüber berichtet. Mal lief es gut, mal weniger gut aber insgesamt bin ich doch ganz zufrieden.

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Gerade in den ersten Wochen habe ich mich sehr gut gefühlt, regelmäßig Sport gemacht und fast gar nicht geschummelt. Allerdings konnte ich gerade am Anfang sowas wie Entzugserscheinungen feststellen: ich hatte oft Kopfschmerzen und dabei das Gefühl, dass dies am mangelnden Zucker liegt. Andere Beschwerden, wie Völlegefühl und Bauchschmerzen, die ich sonst öfter hatte, sind verschwunden. Ich konnte viele „Fehler“ in meiner Ernährung feststellen. Zum Beispiel achte ich selten auf meine Portionsgrößen und mein Sättigungsgefühl, sodass ich oft zu viel esse und mich danach schlecht fühle. Außerdem esse ich oft am späten Abend und nehme auch zeitweise zwei warme Mahlzeiten am Tag zu mir. Ich habe versucht diese Fehler zu vermeiden und möchte auch weiterhin darauf achten.

Etwa zur Mitte der Fastenzeit hat mein Erfolgserlebnis etwas nachgelassen. Die Motivation zum Sport habe teilweise vergeblich gesucht und als sie dann wieder da war bin ich krank geworden. Zwischendurch war ich ja auch in London und habe mir dort erlaubt etwas zu schummeln, denn dort wollte ich die Zeit und auch das Essen genießen. In der Woche meiner Geburtstags gab es mehr Kuchen als geplant – da hab ich mich ein bisschen über mich selbst geärgert.

Generell möchte ich meine eigenen Regeln nächstes Jahr besser ausgestalten, denn ziemlich oft habe ich mich selbst gefragt, was ich denn nun essen darf und was nicht. Oft war es schwierig für mich zwischen normalem, vielleicht ungesundem, Essen und Fast Food zu unterscheiden. Außerdem möchte ich strenger mit mir selbst sein um nach der Fastenzeit auch wirklich einen Erfolg feiern zu können. Außerdem war glaube ich mein größter Fehler vor der Fastenzeit noch mal so richtig reinzuhauen, weil „ich ja eh bald faste“. Das ist natürlich totaler Quatsch, aber wenn Essen das größte Hobby ist, naja…

Für die kommende Zeit habe ich beschlossen zu versuchen mich weiter gesund zu ernähren, mir allerdings auch mal was zu gönnen. Außerdem möchte ich auf meine Portionsgrößen und mein Sättigungsgefühl achten. Generell soll für  mich gelten: unter der Woche vernünftig essen und sich dafür eventuell am Wochenende etwas gönnen. Denn für mich bleibt Essen ein Genuss – eine langfristige Enährungsumstellung, die auf Verzicht basiert, wäre einfach nichts für mich. Natürlich bleibt auch Sport ein ganz fester Bestandteil meines Alltags. Große Unterschiede konnte ich im Bezug auf Gewicht und Körper zwar nicht feststellen (-2kg) aber ich bin froh die Fastenzeit für mich nicht vorzeitig beendet zu haben. Nächstes Jahr ist es dann wieder soweit und bis dahin genieße ich ab und an mal ein Stück Schoki!

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(Oder mehr.)

 

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4 Gedanken zu “IT’S A WRAP!

  1. Hallo,
    ich finds toll, dass du das gemacht hast! Eine Frage von mir: Mit welchem Startgewicht hast du denn die Fastenzeit angefangen? Ich möchte demnächst auch Fasten und merke mir gerne Tipps von deiner Fastenzeit!

    Liebe Grüße,
    Maria 🙂

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