The calm of Kalami

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Im Mai haben wir Urlaub auf Korfu gemacht. Die griechische Insel liegt nördlich vom Festland, gegenüber von Albanien und ist durchzogen von grünen Bergketten. Die Insel hat wunderschöne kleine Buchten, an dessen Ufer sich kleine Dörfer befinden. So auch Kalami. Das Dorf befindet sich im Nordosten der Insel, kleine Holzstege ragen in das klare, blaue Meer. Am Ufer der kleinen Bucht reihen sich kleine Tavernen und viele weiße Segelboote werfen ihren Anker unweit des Strandes aus.

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Unser Hotel

Der Zauber und die Ruhe von Kalami haben mich sofort in eine entspannte Stimmung versetzt. Der erste Blick aus unserem Hotelzimmer ganz oben am Hang war atemberaubend. Das San Antonio Resort verteilt sich auf mehrere Wohnkomplexe; es zieht sich vom Strand weit hoch bis zur befestigten Hauptstraße. Ohne Aufzug wäre der tägliche Aufstieg ein richtiges Workout gewesen. Ehrlich gesagt war es das aber auch mit Fahrstuhl. Die Anlage ist wirklich wunderschön gestaltet: Blumen ranken sich an den terracotta gestrichenen Häusern empor, jedes der Zimmer ist mit einem Balkon und Meerblick ausgestattet. Es gibt eine Strand- und Cocktailbar, zwei Pools (einer davon hat die beste Aussicht über die Bucht) und eine weitere Bar. In der Cocktailbar „Cocktails and Dreams“ findet regelmäßig ein Abendprogramm statt. Am Strand gibt es große (allerdings kostenpflichtige) Liegen. Am dritten Strandtag haben wir es geschafft in der ersten Reihe zu liegen! Pro-Tipp: unbedingt Badeschuhe einpacken! Der Strand ist kiesig, mit Schuhen ist das aber gar kein Problem! Das Wasser hat eine gute Temperatur und ist glasklar. Ich würde jederzeit wieder im San Antonio einchecken!

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Foodguide

Da wir das Hotel nur mit Frühstück gebucht hatten, „mussten“ wir uns für die restliche Zeit Restaurants suchen. Wir haben jedes Restaurant in Kalami ausprobiert, und sie sind wirklich alle sehr gut! Für einen Snack zum Mittag kann ich die hoteleigene Strandbar „Sea Breeze“ sehr empfehlen; besonders die Greek Pizza ist superlecker! Generell ist das Essen im Hotel sehr zu empfehlen. Außerdem kann ich euch „Thomas’s Place“ wirklich ans Herz legen, das Essen dort war fabelhaft und der Service des Familienbetriebs fünf Sterne wert! Bestellt euch am Besten viele kleine Gerichte, die ihr auf den Tisch stellt und teilt. Am anderen Ende der Bucht findet ihr das White House. In einer wunderschönen Location habt ihr einen tollen Ausblick. Bestellt hier unbedingt die traditionelle Moussaka. Die wird übrigens überall mit selbstgemachten Pommes serviert, die sind besonders lecker!

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Ihr könnt euch übrigens auch kostenlos nach Kassiopi shuttlen lassen. Ihr werdet in einem Minibus vom Hotel abgeholt und zum Essen in einen etwas größeren Ort gefahren. Dort ist das Melina Bay Hotel, hier könnt ihr zu Abend essen, seid jedoch nicht dazu verpflichtet. Ich würde es euch aber wirklich empfehlen, das Essen ist wirklich lecker, die Aussicht toll und auch hier ist der Service einfach umwerfend. Wenn nach dem Hauptgang noch was reinpasst, bestellt euch unbedingt das Schokoladensoufflé mit Eis – ein Träumchen! Ihr könnt dann übrigens mit dem Kellner klären, wann euer Shuttle euch zurück nach Kalami bringt, er kümmert sich dann um die Absprache mit den anderen Gästen und dem Fahrer; für mich Luxus pur. Wenn ihr noch etwas Zeit habt, könnt ihr euch den Ort noch etwas anschauen oder euch in den zahlreichen Bars noch einen Drink gönnen, bevor es wieder nachhause geht.

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Korfu erkunden

Natürlich solltet ihr euch auch den Rest der Insel etwas anschauen, wir haben eine sehr gute Balance zwischen Strandurlaub und Entdeckungstour gehabt. Neben Kassiopi gibt es noch einige Orte in der Nähe, die ich euch ans Herz legen kann.

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Kerkira (Korfu Stadt)

Wir haben eine Touri-Tour zum Sissi-Palast Achilleion und in die Hauptstadt Korfus gebucht. Mit dem Bus und beladen mit vielen weiteren Pauschaltouris (muss ja auch mal sein) ging es zur Sommerresidenz der Kaiserin Elisabeth. Das Anwesen liegt hoch oben auf einer Bergkette. Dazu gehört ein großer Garten, von dem man in jede Richtung eine wunderschöne Aussicht genießen kann. Für 5€ Eintritt lohnt sich der Besuch allemal.
Weiter ging es dann in die Stadt: typisch griechische, weiß-blaue Häuser sucht man hier allerdings vergebens. Korfu war einst von Venezianern besetzt, und genau dieses griechisch-italienische Flair machen die in warmen Farben gestrichenen Gassen aus. Überall gibt es wunderschöne Kirchen und Plätze zu sehen, kleine Läden reihen sich aneinander. Es gibt auch sehr viele coole Bars und Restaurants dort. Die haben wir aber nicht besuchen können, wir waren zu beschäftigt mit vielen anderen Menschen Syrtaki zu tanzen (wirklich wahr). Schaut euch die Stadt unbedingt an, wenn ihr auf Korfu seid!

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Kouloura

Wir wollten uns auch die Umgebung um Kalami etwas anschauen, deswegen sind wir einfach mal auf der Hauptstraße entlang gelaufen. Ein Stück weiter, als wir eigentlich nach Kouloura hätten laufen müssen gibt es übrigens einen total schönen Aussichtspunkt. Es lohnt sich auch sehr, vom Hotel aus mal ganz nach oben zu laufen (wenn man nicht eh schon dort wohnt) – der Ausblick ist unvergleichlich. Lauft also, oberhalb des Hotels angekommen nach rechts, die nächste Möglichkeit wieder rechts herunter und dann nach links und ihr seid in Kouloura. Dorf kann man das irgendwie nicht nennen, denn es gibt nur zwei Häuser, und eine große Anlegestelle für Fischerboote. Dennoch ist es einer der schönsten Orte, die ich je gesehen habe. Hier gibt es auch ein kleines Restaurant, in dem man zu Mittag essen kann. Am schönsten ist es dort aber Abends, kurz bevor die Sonne hinter den Bergen verschwindet und niemand anderes dort ist. Dort findet ihr Ruhe und könnt diesen wunderschönen Ort auf euch wirken lassen.

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Agni

Wirklich abenteuerlich wurde es am letzten Tag: das Wetter war nicht strandtauglich und wir habe beschlossen auch mal in die andere Richtung zu laufen. Am Strand entlang und am White House vorbei. Ein Stück die Straße hinauf kommt dann links ein „To the beach“ Schild, hier geht es runter zur nächsten Bucht. An riesigen Kakteen vorbei und am Strand angekommen (dieser ist übrigens recht verlassen) wollten wir ein wenig auf die Felsen rechts an der Bucht steigen. Und jetzt kommt der abenteuerliche Teil: wir kletterten immer höher auf die Felsen, und als wir dachten, wir kämen nicht mehr weiter, sind uns auf einmal Menschen entgegen gekommen. Ihr könnt euch sicher vorstellen wie blöd wir geguckt haben, als aus den Büschen am Hang plötzlich Leute kamen. Natürlich sind wir den Pfad dann weiter gelaufen und haben dann rausgefunden, dass dies wirklich ein richtiger Weg sein soll. Am Ende sind wir in Agni gelandet, einer etwas kleineren Bucht mit einigen Restaurants. Rückblickend waren wir zwar keine Draufgänger mehr, allerdings war es eine schöne Entdeckung. Dort haben wir witzigerweise auch andere Leute aus dem Hotel getroffen, die sich ähnlich abenteuerlich gefühlt haben. Wir haben einen sehr schönen Nachmittag in Agni verbracht, sicherlich kann man in den Tavernen dort sehr gut essen! Es gibt auch ein Wassertaxi, aber das ist glaube ich weniger cool als über Felsen zu klettern.

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Korfu ist eine wunderschöne Insel und lädt zum Entdecken und Entspannen ein. Es gibt tolles Essen in Kalami und den angrenzenden Buchten, glasklares Wasser, viel Sonne. Über der kleinen verschlafenen Bucht liegt ein Schleier von Ruhe und Gelassenheit, man ist sofort angekommen und: losgelöst von allen Sorgen, die den Alltag begleiten.

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3 Gedanken zu “The calm of Kalami

  1. Die Bilder sin traumhaft, da will man am liebsten sofort den Koffer packen und losfliegen.Ich war auch schon mal auf Korfu jedoch nur für einen Tag und an dem war das Wetter nicht so toll und ich war tauchen. Mir hatte Korfu nicht so gefallen, was aber anscheinend an der ganzen Situation gelegen haben muss, weil wenn ich so deine Fotos sehe, will ich am liebsten nochmal hin. 😀

    Liebe Grüße Pierre von Milk&Sugar
    http://mmilkandssugar.blogspot.de/

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    1. Vielen Dank für deinen lieben Kommentar! 🙂 ja, mein erster Eindruck auf dem Weg zum Hotel war auch nicht so gut, aber es gibt wirklich traumhafte Ecken! Ich würde auch am liebsten wieder dort hin 🙂

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